Nach 10 Monaten USA ging es nun am 9. Januar 2009 via Philadelphia und München nach Deutschland zurück! Nach einigen Abschieden fuhr mich Matze am Freitagnachmittag zum Flughafen und nach einer unschönen TSA Kontrolle intensiverer Art (incl. Handgepäck durchwühlen) und ca. 9 Stunden Flug durch die Nacht kam ich einigermassen gut gelaunt am Morgen so gegen 8:45 in München an. Dort holte mich erstmal mein Vater ab und zurück gings nach Schönhofen, zu meinen Eltern.
Da ich allerhöchstwahrscheinlich im April wieder bei SCR für weitere 6 Monate ein Praktikum beginnen werde (ich glaubs erst wenn ich alle Papiere + Visum habe) lohnt es sich nicht, dass ich eine eigene Wohnung suchte bzw. auch mein Auto nur anmelden würde. Folglich wohne ich alse erstmal bei meinen Eltern für lau und fahr Bus – Studententicket hab ich ja noch und das is damit umsonst. Was uns dann sofort zum nächsten Thema bringt: mir fehlt noch eine Prüfung und ich sollte wenn möglich bis Mitte März meine Diplomarbeit fertigstellen. Zeit hab ich ja erstmal – ausser lernen und schreiben bleibt mir nicht soviel zu tun…
Nun, die erste Woche in Deutschland verlief komisch, um es so zu sagen. Ich finde mich noch nicht so in meinem “alten Leben” zurecht, es ist einfach sehr komisch nach 12 Jahren wieder zu Hause bei den Eltern zu wohnen. Dass ich kein Auto habe und den öffentlichen Personennahverkehr so “innig liebe” (Ironie!) und fast keine Barreserven in Dt. habe macht die Sache auch nicht einfacher. Nun gut, meine Eltern versuchen es so angenehm wie möglich zu machen und ich muss bloss sagen ich hätt gern dies und das zum Essen – schwupps isses da!
Zuallererst hab ich – fast noch auf der Rückfahrt aus München – denn auch im Supermarkt um die Ecke deutsche Semmeln, Käseaufschnitt und bayerisches Bier (2 Flaschen) gebraucht! Das war toll nach 10 Monaten, das erste Augustiner und Semmeln (!!). Sehr schön … hehe. Fotos von meinem neuen Leben – wie auch dem alten in Lawrenceville – gibts hier.
Ansonsten hab ich die erste Woche viel zuviel geschlafen und zu wenig gearbeitet / gelernt. Neues Haus, neues Bett und neue Geräusche – zudem Jetlag. Aber es klappt jetzt langsam. Bin schon froh, dass ich bei den Temperaturen die bis Ende letzter Woche hier so herrschten, nicht krank geworden bin. Ausser Montag vergangener Woche war ich noch nicht an der Uni – aber dies Woche klappt das besser. So – und heut bekomm ich dann Zugang zu nem Labor an der FH (beantragt ist der schon, brauch bloss noch ne Unterschrift) und schon geht die Lernerei und Schreiberei richtig los und ich muss die Ordner nicht ständig mit dem Bus rumkutschieren.
Ich vermisse Princeton, klar – aber erstmal bin ich wohl noch mindestens zwei weitere Monate hier und schliess das Studium ab.
