Schlimme Gewissensbisse und Schrecken vor der eigenen Faulheit zu bloggen plagen mich. Ich muss das ändern … (hehe). Andererseits passiert ja auch nicht wirklich viel in meinem Leben, bleiern tröpfeln die Tage dahin und ich stehe auf und bin im gleichen Thema drin wie den Tag davor auch schon. Still vor mich in arbeitend.  Und auch dort sind die guten Leute weg. Jurgis und Christoph sind zwar noch in USA aber mit dem Praktikum durch und Camille ist auch schon nach Hause geflogen. Es sind nur noch 2, vielleicht 3 Leute da mit denen ich mich unterhalten kann, mal nen Cafe trinken könnte. … Bleierne Zeiten.

Aber ich fang nochmal von vorn an – positiver:
Wir hatten schöne Wochenenden hier. Und ich  hab ja sogar was online gestellt vor 2 Tagen, Fotos! Einerseits liegen die ungefähr 2 Woche zurück. Da war ich mit ein paar Leute in NY v.a. um die Inseln anzusehen. Also Liberty-Island (Freiheitsstatue) und Alice-Island (da kamen bis in die 20/30er Jahre die Immigranten rein). War ganz schön. Der letzte größere Ausflug mit Camille leider. Die ist eine Woche später nach Paris zurückgeflogen. Wetter war super und da wir nur zu viert waren, war auch die Gesellschaft sehr angenehm und erlesen. Neben Torsten waren auch noch Wolfgang und Alex dabei – aus Erlangen / Nürnberg. Die Fotos von alledem gibts hier: http://denkungsart.de/2008/21_liberty/

Die andere Fotoserie stammt nun vom letzten Wochenede. Da hatte ich die verrückte Idee, Sonntag nachmittag mal nicht zu arbeiten, sondern tatsächlich an den Strand zu fahren! Einfach so … hehe. Also den Hr. Freese mit eingepackt und ab nach Manasquan. Das ist am Atlantik so ungefähr der nächste Strand von uns aus. Wenn man von Princeton / Trenton ne Linie auf der Karte nach Osten zieht, schlägt man da auf die See auf. Nach 45 Minuten Fahrt waren wir auch da und mit Kameras bewaffnet haben wir den sonnigen, leidlich warmen und insgesamt schönen Nachmittag dort zugebracht. Die Fotos (hier: http://denkungsart.de/2008/22_manasquan/) geben die leise elegische Stimmung vielleicht wieder. Offenen Auges, geschlossenen Mundes und mit mir und dem Wind meist allein verbachte ich dort ein paar Stunden ohne deterministische Petri Netze und Diplomarbeit.

Nun gut – für heute war das mal ein Eintrag mit schönen guten Reiseindrücken. Auch mal nett – nicht nur immer Politk und Weltwirtschaft, nö?

Kommt aber auch wieder – gestern war ja die zweite “presidential debate”. Achja, einer Sache bin ich mir jedenfall ganz sicher nach gestern Abend. Ab November ham wir hier nen neuen Präsidenten!